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egy gewalt1 vorschauMobben, stalken, drohen … Gewalt hat viele Gesichter und ist in unserer Gesellschaft ein aktuelles und bedeutsames Thema, das zu Recht als eines der zentralen Themen im Bildungsplan des Erziehungswissenschaftlichen Gymnasiums auftaucht. Die Schülerinnen des Leistungskurses Erziehungswissenschaft der Klasse EGY20A haben sich dem Thema im Rahmen eines Projektes auf ganz praktische Art genähert, indem sie einen Flyer für Betroffene entworfen haben. Anlass ist die Auseinandersetzung mit der aktuellen gesellschaftlichen Situation gewesen: Aktuelle Statistiken des Landeskriminalamts NRW und der Opfer-Hilfsorganisation Weißer Ring zeigen, dass in unmittelbarer Folge der Corona-Pandemie das Ausmaß an häuslicher Gewalt sowie Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen deutlich zugenommen haben.

Mit den abstrakten Zahlen wollten sich weder die Schüler*innen der Jahrgangsstufe 12 noch ihr Lehrer Dr. Timo Burger zufrieden geben, sondern den Schüler*innen des BBZ hilfreiche Informationen zum Thema Gewaltprävention und -intervention auf einem Flyer bereitstellen. Ziel ist es, durch ein niederschwelliges und anschauliches Angebot aufzuzeigen, wie man im Fall selbst erlebter Gewalt unkompliziert und schnell professionelle Hilfe erhalten kann.

Die Projektteilnehmerinnen haben dadurch erfahren, wie (sozial-)pädagogische Arbeit konkret aussehen kann – auch unter Zuhilfenahme digitaler Werkzeuge wie etwa die Grafikdesign-Software Canva. Das ist für Dr. Timo Burger durchaus wichtig: „Durch die zunehmende Digitalisierung zahlreicher gesellschaftlicher Bereiche kann dies ein weiterer wichtiger Beitrag zur unbürokratischen Kontaktaufnahme darstellen, der das oft verborgene Phänomen sichtbarer macht.“ Deshalb empfiehlt er beispielsweise auch die App „blu:App“. Ergänzt wird das digitale Angebot in den nächsten Tagen durch einen entsprechenden Aushang in einem der Schaukästen im Erdgeschoss in Gebäude 3.

Auch die Schülerinnen sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. „Es fühlt sich einfach gut an, wenn man mit solchen lebensnahen Projekten unmittelbar einen wertvollen Beitrag für unsere Mitschüler*innen beisteuern kann“, freut sich Annika Maschke aus der EGY20A. „Wir sind schon sehr gespannt, auf welche Resonanz unser Beitrag stoßen wird, und hoffen, dass es viele Betroffene auch erreicht“.

 

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