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Erziehung zur Verantwortung - auch im Straßenverkehr Drucken

fahrsimulator vorschauEin Elektroauto mitten im Forum des Berufsbildungszentrums Grevenbroich – auf die mehr als 2000 Schüler/innen und Auszubildende des Berufsbildungszentrums Grevenbroich wirkt das wie ein Magnet. Der „Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr" (BADS) hat es dort platziert – zusammen mit einem Fahrsimulator, an dem die jungen Leute die Wirkungen von Alkohol am Steuer erfahren konnten.

Rund 400 Fahranfänger haben an vier Tagen das Angebot wahrgenommen und selbst erlebt, welche Wirkungen bereits 0,8 Promille Alkohol im Blut haben: „Die Reaktionszeit erhöht sich wesentlich und das Sichtfeld wird verengt; es entsteht der so genannte Tunnelblick.", erklärt Lambert Grothe, ehrenamtlicher Fahrsimulatorinstrukteur beim BADS und hauptberuflicher Polizeibeamter. Und so ist es nicht erstaunlich, dass die meisten Autofahrer buchstäblich vom Weg abkommen und Unfälle verursachen. Timo Vossen z. B. stellt fest: „Das ist gar nicht so einfach." Auch der Berufskraftfahrer im 1. Ausbildungsjahr schafft es nicht, ohne Unfall den digitalen Parcours zu überstehen.

Die Aufklärungsarbeit des BADS wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt. Der gemeinnützige Verein finanziert seine Arbeit hauptsächlich aus den von Staatsanwaltschaften und Gerichten zufließenden Geldbußen, aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. „Angesichts von 182 Verkehrstoten wegen einer Trunkenheitsfahrt und 40 Verkehrstoten wegen einer Fahrt unter dem Einfluss von Drogen sowie 5000 Schwerverletzten muss die Unversehrtheit der Verkehrsteilnehmer stärker geschützt werden.", kommentiert BADS-Präsident Dr. Peter Gerhardt die Unfallstatistik von 2017.

BBZ-Schulleiter Dr. Jörg Kazmierczak hebt die pädagogische Wirkung solcher Erfahrungen hervor: „Wir wollen unsere jungen Erwachsenen darin bestärken, dass sie sich in jeder Lebenslage verantwortungsbewusst verhalten – auch im Straßenverkehr."

Nähere Information zur Durchführung der Fahrsimulation erteilt Andreas Alberts von der BADS-Landessektion NRW, Rheinland-Nord: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .