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Beeindruckende Gastfreundschaft in Uganda - ein Erfahrungsbericht Drucken

uganda2 1 vorschauAcht Schülerinnen und ein Schüler des BBZ sind für zwei Wochen nach Uganda geflogen und haben Erfahrungen gemacht, die sie so schnell nicht vergessen werden. Die Reise fand im Rahmen eines Begegnungsprogramms statt, das die evangelische Kirchengemeinde Grevenbroich in Kooperation mit dem BBZ durchführt.

Auf der einen Seite der Begegnung stehen die ugandischen Studenten der Sozialarbeit der Bishop-Barham-Universität in Kabale, Uganda – auf der anderen Seite angehende Erzieher/innen und Kinderpflegerinnen aus Grevenbroich. Die beiden Gruppen haben sich unter der Leitung von Lydia Koblofsky und Petra Brunner darauf eingelassen, die jeweils andere Lebenswelt kennenzulernen. Der Besuch der Partnergruppe in Grevenbroich wird Ende Februar 2018 stattfinden.
Die deutsche Gruppe flog von Frankfurt über Abu Dhabi nach Entebbe, nahe Ugandas Hauptstadt Kampala. Dort staunten sie nicht schlecht, als sich die ersten Boda-Bodas (Motorradtaxis) durch den dichten Verkehr schlängelten und sie tatsächlich nach nur wenigen Stunden in Kampala angekommen waren. Dort gab es einiges zu sehen: Universität, Innenstadt und soziale Projekte wurden erkundet und die Teilnehmenden trafen sich mit Sozialarbeiter/innen zum Abendessen, die ihre Einsatzgebiete vorstellten, z.B. Gefängnis, Krankenhaus oder öffentliche Verwaltung.uganda2 2 vorschau

Mit diesen Eindrücken im Gepäck ging es dann weiter nach Kabale, wo die ugandischen Austauschpartner/innen schon auf die deutsche Gruppe warteten. Nach achtstündiger Busfahrt in den Südwesten Ugandas wurden die Besucher/innen überschwänglich von ihren Gastgeberinnen und Gastgebern begrüßt und anschließend in die Gästehäuser des Campus gebracht. Man kann gar nicht beschreiben, mit wieviel Gastfreundschaft die deutsche Gruppe empfangen wurde. Noch am selben Abend fand im Haus des Universitätsdirektors ein Begrüßungsessen statt, an dem viele Professorinnen und Professoren der Universität teilnahmen.

In den folgenden Tagen stand der Blick auf die soziale Arbeit im Mittelpunkt: Neben offiziellen Terminen (wie etwa dem Besuch zweier Kinderheime) fanden einige Workshops statt, in denen aber auch über Themen wie Kolonialismus oder Religion und Glaube diskutiert wurde. In der zweiten Woche arbeiteten Gastgeber und Gäste an einem gemeinsamen Projekt. In einem Rollenspiel sowie einem Video verarbeiteten sie ihre Erfahrungen mit den neuen Begegnungen.

Daneben hatten die Teilnehmenden auch ausreichend Freizeit, um miteinander in Kontakt zu kommen und die Gegend zu erkunden. Außerdem verbrachten beide Gruppen einen Tag am nahe gelegenen See Bunyoni, an dem sie Volleyball spielten, mit dem Boot fuhren und schwammen. Am Ende fand ein gemütliches Abendessen statt und auf der Rückfahrt sangen alle gemeinsam im Bus „One Love" von Bob Marley. Allein dieser Tag schweißte die Gruppe sehr zusammen. Der Abschied fiel am Ende allen schwer und es wurde die eine oder andere Träne vergossen. Mit dem Bus ging es dann wieder in die Hauptstadt Kampala und mit dem Flugzeug zurück nach Frankfurt.

Alle sind schon sehr aufgeregt und erwarten sehnlichst die Ankunft der ugandischen Studierenden im Februar. Bis dahin findet noch ein Gruppenwochenende in Bonn statt, an welchem die deutschen Teilnehmer/innen die Begegnungsreise nachbesprechen und den Aufenthalt der ugandischen Gruppe in Deutschland vorbereiten. Bis dahin bleiben die Austauschpartner/innen über WhatsApp in Kontakt.

Maike Sprunk (Erzieherin im Anerkennungsjahr)