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Erstes Planungstreffen der Jugendbegegnung Uganda - Deutschland Drucken

uganda1 vorschauDie meisten Europäer müssen erst mal auf der Weltkarte suchen, wo Uganda genau liegt. Zehn BBZ-Schüler/innen werden in den Sommerferien für 2 Wochen sogar dorthin reisen, um das kulturelle Leben und die berufliche Wirklichkeit hautnah zu erleben. Aber ein solcher Besuch will bestens vorbereitet sein. Deshalb haben sie sich zu einem ersten Planungstreffen zusammengefunden.

Was packe ich in meinen Koffer? Welche Impfungen brauche ich und wo kann ich diese bekommen? Und wie sehen Flora und Fauna dort aus? Über diese und weitere Themen hat sich die Gruppe ausgetauscht – teils im Klassenraum, teils auf einem gemeinsamen Spaziergang. Dabei sind auch die Wünsche und Ängste der Teilnehmer/innen zur Sprache gekommen. Aber Vorfreude und Neugier auf das bevorstehende Abenteuer überwiegen deutlich: „Am besten wäre es, wenn die Chemie zwischen uns allen stimmt und wir eine gute Zeit miteinander verbringen", bringt Tanja Kinast (FSPO1) die optimistische Stimmung auf den Punkt.

Die Sozialpädagogin Petra Brunner (Universität Bonn) und die Bildungsreferentin Lydia Koblofsky (Eine-Welt-Laden Marburg) haben das Projekt ins Leben gerufen. „Ich möchte die Jugendbegegnung realisieren, weil alle wichtigen Prozesse in meinem Leben durch Begegnungen angestoßen wurden", begründet Lydia Koblofsky ihre Entscheidung, dieses Projekt durchzuführen. Petra Brunner betrachtet das Ganze aus einer anderen Perspektive: „Ich fand es selber immer sehr bereichernd irgendwo anders zu sein, da immer neue Fragen aufkamen und neue Perspektiven entstanden sind. Ich möchte, dass die Schüler die Möglichkeit haben dies auch zu erfahren."

Unterstützt werden sie dabei von der Evangelischen Kirchengemeinde Grevenbroich, die in Person von Christoph Borries einen engagierten Ansprechpartner vor Ort bietet. Er hat bereits vor Monaten für den Austausch geworben und eine Infoveranstaltung in der Aula durchgeführt. „Dort waren zahlreiche Schüler verschiedener Bildungsgänge erschienen, aber es entschied sich ziemlich schnell, wer die Reise nun wirklich antreten würde.", erinnert sich Maike Sprunk aus der FSPO1. Sicher ist es kein Zufall, dass am Ende 8 Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik und 2 angehende Kinderpflegerinnen die mutige Reise wagen.

Auch die Schulleitung unterstützt das Vorhaben. „Der Blick über den europäischen Tellerrand wird den Horizont unserer Schülerinnen und Schüler mit Sicherheit erweitern und ihre Persönlichkeitsentwicklung fördern.", ist sich Knud Hansen sicher.

Aber bis zum Besuch im Sommer und zum Gegenbesuch am BBZ im Frühjahr 2018 gibt es noch eine Menge zu planen. Deshalb wird die Gruppe im Juni ein ganzes Wochenende „in Klausur gehen".