Please update your Flash Player to view content.
Privatsphäre im Internet - das Projekt geht weiter Drucken
Freitag, den 06. März 2015

wgu privatsphäre im internet 2 vorschauDie Schüler/innen der WGU1 haben ihre Teilnahme am Wettbewerb „Privatsphäre im Internet" der Bundeszentrale für Politische Bildung weitergeführt. Nachdem sie sich bei einer Expertin der Verbraucherzentrale Düsseldorf darüber informiert haben, welche Spuren sie im Internet hinterlassen und welche Folgen das haben kann (siehe Beitrag vom 8. Februar 2015), ging es in der Fortsetzung darum, wie man sich als User sinnvoll verhalten kann.

Christoph Borries, der die Teilnahme an dem Projekt im Rahmen des Religionsunterrichts initiiert hat, hatte keine Probleme, eine kompetente Referentin zu finden: Seine Tochter Pauline Mohrmann schreibt gerade an der Freien Universität Berlin ihre Bachelorarbeit im Fach Mathematik über „Sichere Identität im Internet". Und so konnte sie ganz anschaulich vermitteln, worum es geht. Am Beispiel einer einfachen Mail von Grevenbroich nach Berlin machte sie deutlich, an wie vielen Orten andere Personen Zugriff auf eine Mail haben können.

Im Anschluss daran stellte Pauline Mohrmann unterschiedliche Verschlüsselungsmethoden dar. Die derzeitig gängige asymmetrische Verschlüsselungsmethode basiert auf Primzahlzerlegung. Nach einigen Rechenübungen hatten alle Schülerinnen und Schüler die Systematik dieser Methode verstanden. Zum Abschluss zeigte sie den Wirtschaftsgymnasiasten die Installation eines Zertifikats zur Verschlüsselung am Beispiel des kostenlosen Anbieters Commodo. „Natürlich muss man nicht jede seiner Mail verschlüsseln, aber bei einigen kann es schon sinnvoll sein, dafür muss aber auch der Empfänger ein Zertifikat haben, an diesem kleinen Mehraufwand hängt es oft, dass man es nicht macht."; erklärte die Referentin.

Christoph Borries
Dieter Urbanski