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Kinder von Anfang an beteiligen - sinnvoll oder Überforderung? Drucken
Mittwoch, den 29. Oktober 2014

sozpäd vorschau„Ich will meine Mütze nicht aufsetzen." Können Kinder so etwas selbst entscheiden? Oder überblicken sie die Konsequenzen ihres Handelns noch nicht? Wann müssen Erwachsene eingreifen, um Schaden von den Kindern abzuwenden? Diese Fragen rufen unter Pädagogen in der Regel lebhafte Diskussionen hervor - Grund genug für einen Sozialpädagogischen Tag am BBZ zum Thema „Partizipation".

Bereits zum 17. Mal haben die Fachschule für Sozialpädagogik und die Jugendämter im Rhein - Kreis Neuss zum Sozialpädagogischen Tag ins BBZ eingeladen. Rund 150 Erzieher/innen, Grundschullehrer/innen, Sozialpädagogen und Fachberater aus dem Einzugsgebiet der Schule sind der diesjährigen Einladung gefolgt, um dem Fachvortrag der Bildungsreferentin Petra Geukes zum Thema „Partizipation" zu folgen.

Dabei ging es nicht nur um Alltagsfragen, sondern auch um grundsätzliche Überlegungen, wie Beteiligung und Beschwerdemanagement in Kindertagesstätten ausgestaltet werden können: Was haben wir Kinder bisher zugetraut und zugemutet? Wo gibt es weitere Möglichkeiten, um Kinder noch mehr zu beteiligen und ihren Anliegen und Beschwerden Raum zu geben? Vortrag und anschließende Diskussion haben einige Anregungen für die Arbeit in den Einrichtungen gegeben.

Petra Geukes ist sich sicher: „An ganz vielen Stellen findet bereits Partizipation statt, ohne dass es uns bewusst ist. Wir sollten diese Strukturen weiterentwickeln, damit unsere Kinder daran reifen können."

Dieter Urbanski