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ErasmusPlus-Programm der EU fördert Auslandspraktikum Drucken
Montag, den 15. September 2014

keuku vorschauJanina Santoro, Sarah Voigt, Darlene Jacquemin, Kevin Orawski, Pascal Schmidt und André Quix haben es geschafft. Sie dürfen sich ab sofort als Europakaufleute bezeichnen – und das, obwohl sie ihre reguläre Ausbildung noch gar nicht beendet haben.

Denn ganz offiziell haben die angehenden Groß- und Außenhändler am Berufsbildungszentrum Grevenbroich die Zusatzqualifikation „Assistant in European Trade and Marketing" (kurz: Europakaufmann) erworben.

Dafür mussten sie einiges auf sich nehmen: Über betriebliche Ausbildung und Berufsschule hinaus haben sie ein Jahr lang sechs Stunden pro Woche (verteilt auf Abende und Samstagvormittage) gepaukt. Marketing, Englisch und Französisch oder Spanisch standen auf dem Stundenplan.

Zudem haben die Auszubildenden ein drei- bis vierwöchiges Auslandspraktikum absolviert. Die Fördermittel des ErasmusPlus- Programms der EU deckten dabei die Kosten für Aufenthalt und Flug ab. Janina Santoro verbrachte vier Wochen in Posen (Polen) und arbeitete in einer Sanitärgroßhandelung. Die übrigen Teilnehmer haben vor allem ihre Englischkenntnisse verbessern können, denn alle fünf hat es nach Irland verschlagen. In einem der größten irischen Autohäuser Joe Duffy in Dublin haben sie Audi und BMW verkauft – und das so erfolgreich, dass ihre Chefin sie am liebsten behalten hätte: "They were impeccably presented at all times, punctual, professional, polite, hard-working and took to each task with 100% commitment.", schreibt Personalchefin Marguerite Aherne in die Arbeitszeugnisse.

Aber auch die Auszubildenden bringen erfreuliche Erfahrungen mit. „Die Iren sind unglaublich offen auf uns zugegangen - sowohl beruflich als auch privat.", berichtet Kevin Orawski. Und so urteilt er rückblickend uneingeschränkt positiv: „Der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt."

Zustimmung erhält er durch seine Lehrerin Kathrin Meurer. „Der Europakaufmann ist vor allem für kaufmännische Auszubildende interessant, deren Betriebe Außenhandelsbeziehungen unterhalten, z. B. Groß- und Außenhändler oder auch für Auszubildende, die Kontakt zu internationalen Kunden haben, z.B. Automobilkaufleute."

Der neue Kurs hat gerade begonnen, aber kurzfristig ist noch eine Aufnahme möglich. Nähere Informationen erhalten Sie unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Dieter Urbanski