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Europakaufleute - Auslandserfahrungen mit Perspektive Drucken
Donnerstag, den 27. Oktober 2011

europakaufleuteFlorian Gieseler und Sebastian Ronge haben es geschafft: Ab sofort dürfen sie sich als Europakaufleute bezeichnen – und das, obwohl sie sich noch mitten in ihrer Ausbildung zum Automobilkaufmann befinden. Ganz offiziell haben sie am Berufsbildungszentrum Grevenbroich die Zusatzqualifikation „Assistant in European Trade and Marketing" (kurz: Europakaufmann) erworben.

Dafür mussten sie einiges auf sich nehmen: Über betriebliche Ausbildung und Berufsschule hinaus haben sie ein Jahr lang acht Stunden pro Woche (verteilt auf Abende und Samstagvormittage) gepaukt. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt im europäischen Außenhandel sowie Englisch, Französisch und Spanisch standen auf dem Stundenplan.

Zudem haben die Auszubildenden ein vierwöchiges Auslandspraktikum im Dubliner Autohaus Joe Duffy absolviert. Dort haben sie gelernt, wie man in Irland Audi und BMW verkauft. „Das war eigentlich der Hauptgrund, warum ich mich darauf eingelassen habe; ich wollte unbedingt Auslandserfahrung sammeln", gesteht Florian Gieseler (22). Beeindruckt war er vor allem von der irischen Mentalität. „Die Iren sind sehr entspannt, offen und hilfsbereit." Allerdings räumt er ein: „In Deutschland läuft vieles etwas strukturierter ab."

„Allein für das Praktikum hat sich die Mühe gelohnt", fasst Sebastian Ronge seine Erfahrungen zusammen. Der 26-jährige hat nach seinem Abitur zunächst 5 Semester Maschinenbau studiert und ist dann auf Automobilkaufmann umgeschwenkt. Sein Interesse an Autos ist so umfassend, dass er unbedingt „Technik und Kaufmännisches verbinden" wollte. Ein Auslandspraktikum kann er nur empfehlen und von der Zusatzqualifikation verspricht er sich außerdem bessere Berufsaussichten: „Der Europass Mobilität der Europäischen Union sieht im Lebenslauf viel besser aus als eine einfache Praktikumsbescheinigung."

Diese Einschätzung kann auch seine Klassenlehrerin Kathrin Meurer teilen. „Der Europakaufmann ist nicht nur für Automobilkaufleute interessant, sondern auch für kaufmännische Auszubildende anderer Bereiche (z. B. Groß- und Außenhandel). Wer sich ranhält, kann noch an dem neuen Kurs teilnehmen, der gerade erst begonnen hat."

Nähere Informationen erhalten Sie unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Dieter Urbanski

 

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